Nun, ich habe mal versprochen, noch einige Infos über das Reisen in Chile und Argentinien aus “ICT-Sicht” niederzuschreiben. Grundsätzlich sind diese beiden Länder sehr gut mit Netzzugängen ausgestattet. Meistens hat es mehrere Internetcafes (Ciber’s) pro Dorf und in den Städten sowieso an jeder Ecke. WLAN ist allgegenwärtig, oft unverschlüsselt und “Offen”. Viele Hostels und Restaurants haben eine “WiFi-Zone” und/oder eine Internetstation für die Gäste. Problematisch werden die Verbindungen in abgelegenen Teilen fernab der Hauptverkehrsachsen. Wenn man mehrere Stunden über unbefestigte Wege fährt, oder in einem Dorf landet, das von 20:30 bis 23:00 Strom hat, muss auch der verwöhnte Ausländer begreifen, dass wohl keine Glasfaser im Boden liegt. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Server laufen nun unter FreeBSD 7 und werden im “STABLE” Zweig auf dem Laufenden gehalten.  Die Firewall auf der Wrap läuft unter pfSense 1.2. Dieses Blog läuft (leider) immer noch unter Fedora FC6. Da das System als XEN-Gast in Amerika läuft, ist ein Update mit YUM mit einem gewissen Risiko verbunden. Entsprechende Versuche unter vmware waren aber erfolgreich. Muss nur noch allen Mut zusammen nehmen ;-)

Dies war aber im Gegensatz zum Update meines ETEN x500 WindowsMobile von 5 auf 6 lustig, lehrreich und interessant.Vor allem die Erfahrung, dass es ein bekannter Bug ist, dass das Geräte unter WM6 bei Batterientnahme den PIN verlieren können. Lösung: Neuinstallation.  Und bei Neuinstallationen und Kaltstarts gehen (bekanntlich) die Schlüssel für die encrypteten Files auf der microSD-Card verloren. Wem ist das Phone noch nie so auf den Boden gefallen, dass es den Akku rausgeschmissen hat? Und die automatisierten Backups auf die SDCard waren natürlich verschlüsselt :-( gar nicht lustig!!

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Diesmal eingeklappt:

Condore, und andere Künstler. Die Qualität ist so lala, schliesslich macht die Kamera gute Filme. Aber die werden locker einige 100MB gross. Also wurden sie vor dem uploaden auf YouTube ziemlich runtergerechnet…

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Nach einer langen und holprigen Fahrt auf der “Route 40″ entdeckten wir für einige Tage Bariloche. Bariloche ist der Schweiz sehr ähnlich, da es an einem See liegt, Berge rundherum hat und viel Schokolade und Fondue verkauft wird. Dies kommt nicht einfach so, denn ein paar Kilometer neben Bariloches Zentrum liegt eine Schweizer- Kolonie. Die Umgebung scheint für Schweizer- Reisende sehr anziehend zu sein, trafen wir doch nirgends so viele Schweizer wie hier. Am abendlichen “Asado” im Hostel wurde dann fast ausschliesslich “schwiizerdütsch” gesprochen (sehr zum Aergernis der Kanadier und Amerikaner) und auf dem Golfplatz hörte man die Chicas “ich find de Bölle nöd” herumrufen. Ihr seht, wir fühlten uns schon fast wie in der Heimat…

In Bariloche unternahmen wir bei schoenstem Wetter tolle Wanderungen zum Refugio Frey (danke für den Tipp Margrit!!!) und zum Cerro Otto. Die Gondelbahn und das Restaurant auf dem Cerro Otto überliessen wir gerne den Touristen die bereit waren, CHF 5.- Eintritt ins Restaurant zu bezahlen. Wir wanderten weiter zum Piedra de Habsburga und genossen dort die tolle Aussicht.

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Nach einer 22 Stunden dauernden Busfahrt (wir leisteten uns nochmals den Luxus von “Tutto Letto”) sind wir nun in Buenos Aires eingetroffen. Dass es hier eindeutig lauter ist als in den ländlichen Gebieten, zeigte unser Hostalzimmer, das direkt auf eine Strasse hinausführte. Da liegst du im Bett und meinst, die Busse fahren direkt neben dir durch. Zum Glück konnten wir nun noch in ein ruhigeres Zimmer umziehen, um dann doch noch ausgeschlafen in die Schweiz zurück zu kommen.

Wir geniessen hier in der Tango- Stadt für die nächsten drei Tage noch zwei oder drei feine Lomos (grosses Stück Fleisch), die schöne Stadt, das Shoppen in den grossen Malls und natürlich das süsse “nichts Tun”.

Am Freitag heissts dann Packen und wieder nach Hause fliegen :-( . Klar wir freuen uns, euch wieder zu sehen und mit euch noch mehr Reiseerlebnisse auszutauschen, aber wenn es möglich wäre, würden wir halt auch gerne noch weiter unterwegs sein. Wir verpassen nämlich die “Igazu- Fälle” und das ist laut vielen, vielen Reisenden das Beste in Argentinien und wir sind sehr dumm, dass wir da nicht hingehen… ;-)

Wir hoffen, euch mit unseren Reiseberichten einen Einblick in die drei vergangenen Monate gegeben zu haben und vielleicht haben wir euch ja glutschtig gemacht und ihr reist selber auch mal hier hin. Es lohnt sich!

Ein grosses MERCI für eure Kommentare! Wir fanden es immer spannend auch von euch etwas zu lesen.

Also bis bald im Hasli, auf der Skipiste, in der “Kurve”, in der Allmendstrasse oder…

Beat und Daniela

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Nachdem wir überwiegend gut versorgt mit Internetlinks durch Chile und Argentinien reisen, kommen nun die Gebiete, wo es keine Seltenheit ist, dass eine Satellitenschüssel die einzige Möglichkeit ist, um ins Internet zu kommen. Normalerweise handelt es sich um 54k up und 512k down. Hier stehen zehn Computer, die sich diese Bandbreite teilen. Zudem ist der Preis (logischerweise) um einiges höher als normal. Das führt zu interessanten Beobachtungen. Die Amerikanerin die beginnt zu heulen, weil sie auf dem mitgebrachten Laptop keine brauchbare Skype-Verbindung hinkriegt. Die Maschinen hier haben übrigens gar nicht erst Skype drauf. Der Besitzer zeigt mir stolz sein neues Projekt, Wireless für alle. Dazu hat er einen MikroTik-Router, etwas ähnliches wie meine WRAP’s konfiguriert. Ich habe ihn gefragt, wie er das dann mit der Bandbreite machen will, wenn sich schon jetzt alle Kanibalisieren. Tja, das einzige was er wusste, ist dass er kein DHCP machen will. “Sonst sei es ja gratis”

Gut, das hat unser Gespräch nicht wirklich weiter gebracht ;-)
Egal. Wie man sieht, Wordpress funktioniert auch mit kleinsten Bandbreiten. Und überhaupt: Ich werde wohl noch später einmal einen ausführlichen Bericht “Reiseinformatik” verfassen.  Da kann ich mittlerweile einiges erzählen.

P.S wer jetzt gar nichts verstanden hat, den bewundere ich, dass er/sie bis hier durchgelesen hat ;-)

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Es hat hier vor einiger Zeit einer “herumgemosert”, ich Zitiere: “Eine Pendelstsafette gehört zum normalsten was man sich in Südamerika holen kann”. Nun es hat fast drei Monate gedauert, aber wir haben es doch noch geschafft, eine kleine Lebensmittelvergiftung einzufangen. Entweder vom “frischen” Himbeersaft oder vom Aperosösseli. Frisch durchgeputzt mit einem Tag flachliegen und dösen, kommt jetzt langsam der Appetit wieder. Das Fleisch ist hier einfach zu gut um nicht zuzupacken.

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