
IPv6
Zertifizierungen sind so eine Sache für sich. Eine der eher spassigen Sorte ist die IPv6-Zertifizierung von Hurricane Electric, einem kalifornischen Provider, der auch in der IPv6 Ausbreitung eine führende Rolle spielt. Die Zertifizierung ist gratis und es ist eine Art gut gemachtes Quiz. Das Wissen allein bringt aber noch nichts, theoretisch könnte man auch mit Trial and Error erfolgreich sein. Aber es stellt spätestens dort an, wo man beweisen muss, dass man Kontrolle und Zugriff auf DNS, Mail und Webserver unter IPv6 haben muss. Eine gewisse Praxis muss also vorhanden sein. Ich habe nebenbei sogar noch bemerkt, dass eigentlich die Glue-Records (Kleber) für die AAAA-Adressen meiner DNS-Server noch nicht registriert waren. Bei Networksolutions geht’s dann doch eher 14 Tage als die versprochenen 1-2 Arbeitstage. Dank denen bin ich nun definitiv per IPv6-only erreichbar. Diese Zertifikation wohl praktisch nirgends ausser bei den Zertifizierten etwas wert. Trotzdem ist’s mehr wert als es kostet. Nämlich nichts

Firefox-Plugin für DNSSEC
DNS, das Addresbuch des Internets ist massgeblich am Erfolg dieses Netzwerks beteiligt. Dank dieser Einrichtung kann ich im Browser www.sbb.ch eintippen und muss nicht die effektive Adresse 194.150.245.35 auswendig lernen. Das Ganze ist hierarchisch organisiert und wird von hinten nach vorne aufgelöst. So wird etwa bei www.blick.ch zuerst bei den Root-Servern nachgefragt: Wer ist für .ch zuständig? Die Server geben zurück: Frag die DNS-Server mit den Adressen w.x.y.z ab, die sind für .ch zuständig! Diese geben wiederum an: für blick musst Du einen der vier folgenden Server des Verlages abfragen. Und diese wissen dann schlussendlich, Weiterlesen DNSSEC
Endlich habe ich einmal die Zeit gestohlen, um meine Dienste etwas zu beschreiben:

Sowas wie ein Logo
Wenn man sich mit NTP beschäftigt, stolpert man zwangsläufig auch über solche Spezialitäten wie Schaltsekunden. Original von hier . Wen’s genau interessiert: Leap_Second.txt.
SERVICE INTERNATIONAL DE LA ROTATION TERRESTRE ET DES SYSTEMES DE REFERENCE
Weiterlesen Neujahr 2009. Bitte nicht zu früh feiern!
Nun, ich habe mal versprochen, noch einige Infos über das Reisen in Chile und Argentinien aus “ICT-Sicht” niederzuschreiben. Grundsätzlich sind diese beiden Länder sehr gut mit Netzzugängen ausgestattet. Meistens hat es mehrere Internetcafes (Ciber’s) pro Dorf und in den Städten sowieso an jeder Ecke. WLAN ist allgegenwärtig, oft unverschlüsselt und “Offen”. Viele Hostels und Restaurants haben eine “WiFi-Zone” und/oder eine Internetstation für die Gäste. Problematisch werden die Verbindungen in abgelegenen Teilen fernab der Hauptverkehrsachsen. Wenn man mehrere Stunden über unbefestigte Wege fährt, oder in einem Dorf landet, das von 20:30 bis 23:00 Strom hat, muss auch der verwöhnte Ausländer begreifen, dass wohl keine Glasfaser im Boden liegt. Weiterlesen Reiseinformatik Internet und Ciber’s