Freie IPv6 Zertifizierung

IPv6 Certification Badge for netsigi

IPv6

Zertifizierungen sind so eine Sache für sich. Eine der eher spassigen Sorte ist die IPv6-Zertifizierung von Hurricane Electric, einem kalifornischen Provider, der auch in der IPv6 Ausbreitung eine führende Rolle spielt. Die Zertifizierung ist gratis und es ist eine Art gut gemachtes Quiz. Das Wissen allein bringt aber noch nichts, theoretisch könnte man auch mit Trial and Error erfolgreich sein. Aber es stellt spätestens dort an, wo man beweisen muss, dass man Kontrolle und Zugriff auf DNS, Mail und Webserver unter IPv6 haben muss. Eine gewisse Praxis muss also vorhanden sein. Ich habe nebenbei sogar noch bemerkt, dass eigentlich die  Glue-Records (Kleber) für die AAAA-Adressen meiner DNS-Server noch nicht registriert waren.  Bei Networksolutions geht’s dann doch eher 14 Tage als die versprochenen 1-2 Arbeitstage. Dank denen bin ich nun definitiv per IPv6-only erreichbar. Diese Zertifikation wohl praktisch nirgends ausser bei den Zertifizierten etwas wert. Trotzdem ist’s mehr wert als es kostet. Nämlich nichts ;-)

Wenn alles dem Zufall überlassen wird

Durch einen Blogeintrag von Bruce Schneier wurde ich auf dieses Monster aufmerksam. Für eine Gameseite waren Software-RNG’s anscheinend zu wenig zufällig, respektive da traute jemand dem softwaregenerierten Zufall nicht so richtig. Also wurde eine Maschine gebaut, die >1,3 Millionen Mal im Tag würfeln kann.

YouTube Preview Image

Als gelernter Feinmechaniker kan ich dazu nur sagen: Tolle und originelle Lösung. Die Würfe werden wiederum via Kamera ausgewertet. Zufallszahlen haben mich schon immer fasziniert, mein C64 hat früher tagelang virtuell Lotto gespielt ;-) Aber Zufall ist eigentlich eine ernste Sache, zum Beispiel in der Verschlüsselung. Echte Zufallsgeneratoren kosten richtig Geld. Und wenn der Zufall nicht mehr zufällig ist, so ist die Katastrophe perfekt! Eine interessante Seite zum Thema ist auch random.org. Hier kann man auch Würfeln, oder Schweizerfranken “flippen”

Originalbericht

Reiseinformatik Alles dabei auf USB-Stick

Wie schon in Reiseinformatik Internet und Ciber’s angeschnitten, möchte ich hier etwas über PortableApps schreiben. Damit hat man seine “Arbeitsumgebung” immer dabei. Dieser Ansatz ist eigentlich nichts Neues. Windows hat (meist) die Eigenschaft, das installierte Programme weiss der Teufel wo überall Daten ablegen und Personalisierungen sehr schwierig sind. Als Beispiel: Ich bin auf Reisen und möchte auf einem spanischen Betriebssystem mit einem Deutschen Firefox arbeiten.
Natürlich geht das , indem ich das Programm einfach versuche zu installieren. Der temperamentvolle Latino, merkt das aber hoffentlich erst, wenn ich aus dem Internetcafe raus bin… Weiterlesen Reiseinformatik Alles dabei auf USB-Stick

pfSense

pfSense Logo
pfSense ist die OpenSource Firewall meiner Wahl. Ich setze dies auf einer WRAP-Box ein . Somit habe ich einen AccessPoint mit allen Features. Mit minimalem Stromverbrauch.

WRAP
WRAP ist zwar in Fernost gefertigt, aber dahinter steckt eine Zürcher Firma. Leider wird die Hardware nicht mehr gebaut. Man darf auf die neuen ALIX-Boards im gleichen Format gespannt sein.Der Slot nimmt eine handelsübliche MiniPCI-WlanKarte auf. Der Prozessor ist ein “386er”.

pfSense baut auf FreeBSD (nicht LINUX) auf. Das Webinterface ist sensationell. pfSense ist aus M0n0wall entstanden. Dabei sind auch sehr professionelle Geschichten wie QoS, HA, IDS möglich.