Nachdem wir überwiegend gut versorgt mit Internetlinks durch Chile und Argentinien reisen, kommen nun die Gebiete, wo es keine Seltenheit ist, dass eine Satellitenschüssel die einzige Möglichkeit ist, um ins Internet zu kommen. Normalerweise handelt es sich um 54k up und 512k down. Hier stehen zehn Computer, die sich diese Bandbreite teilen. Zudem ist der Preis (logischerweise) um einiges höher als normal. Das führt zu interessanten Beobachtungen. Die Amerikanerin die beginnt zu heulen, weil sie auf dem mitgebrachten Laptop keine brauchbare Skype-Verbindung hinkriegt. Die Maschinen hier haben übrigens gar nicht erst Skype drauf. Der Besitzer zeigt mir stolz sein neues Projekt, Wireless für alle. Dazu hat er einen MikroTik-Router, etwas ähnliches wie meine WRAP’s konfiguriert. Ich habe ihn gefragt, wie er das dann mit der Bandbreite machen will, wenn sich schon jetzt alle Kanibalisieren. Tja, das einzige was er wusste, ist dass er kein DHCP machen will. “Sonst sei es ja gratis”

Gut, das hat unser Gespräch nicht wirklich weiter gebracht ;-)
Egal. Wie man sieht, Wordpress funktioniert auch mit kleinsten Bandbreiten. Und überhaupt: Ich werde wohl noch später einmal einen ausführlichen Bericht “Reiseinformatik” verfassen.  Da kann ich mittlerweile einiges erzählen.

P.S wer jetzt gar nichts verstanden hat, den bewundere ich, dass er/sie bis hier durchgelesen hat ;-)

Eine Antwort zu “Satellitenverbindung ins Internet”
  1. Lieber Beat,
    Ich gehöre auch zu denen, die eure Berichte regelmässig lesen und euch auch regelmässig beneide ausgenommen um die Pendelstaffette. In der sauberen Schweiz kann man die sehr leicht auch bekommen! Ich leide gegenwärtig darunter! Übernommen habe ich sie von meinem 16 Monate alten Grosskind, das ich übers Wochenende gehütet habe. Mir ists im Moment ziemlich mies, deshalb sitze ich den ganzen Nachmittag vor dem Compi und in der Nähe der Toilette.

    Ich versuche eure Reise via eure Googlemap mitzuverfolgen und schaue mir auch eure Föteli und Filme mit Begeisterung an. Der Cerro Fitzroy muss faszinierend gewesen sein! Wie lange seid ihr eigentlich noch unterwegs? Geniesst eure Reise weiterhin. Es könnte ja eine Weile dauern, bis ihr wieder so unbeschwert und so lange unterwegs sein könnt. Liebe Grüsse Karin

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