Soo.. Morgen geht es los: Wir gehen auf das bekannte “W” in den Torres. Ds ist halt auch so was, das man einfach macht. Wir sind in Puerto Natales im Casa Cecilia. Hier kann man sich die ganze Geschichte organisieren lassen. Die haben einen tollen, guten Draht in die Refugios und koennen locker alle Reservationen taetigen. Natuerlich kann man dies auch komplett auf eigene Faust planen. Hier sind wir jedoch realistisch. 200′000 Besucher, davon 95′000 Auslaender waren 2007 im Nationalpark Torres del Paine. Da die Saison eh nur ein paar Monate dauert, kann man sich ausrechnen, was das fuer unsere Hiking-Tour heissen wird. Wir haben schliesslich im September an die Engstlen trainiert. Radiowanderung hiess das frueher. Nun, wenigstens die versprochenen Aussichten sollten es wert sein, davon sind wir ueberzeugt. Ich hoffe nur, dass das Wetter einigermassen mitmacht. Wir haben die “Weiche Tour” vor. Obwohl man hier guenstig Zelte mieten koennte, werden wir in die Huetten gehen. Nun wird auch bewusst, dass es groesstenteils eine Einstellungssache ist, wie man sich unter sooo vielen anderen Reisenden bewegt. Schliesslich haben alle Anderen auch das Gefuehl, genau in diesem Moment etwas Einmaliges, weit weg von zu Hause zu unternehmen…

4 Antworten zu “Las Torres del Paine”
  1. Viel Vergnügen und viel Glück auf der Bergtour! Vielleicht bringt ihr ein Steinchen als Andenken mit (wassergeschliffener oder roher Granit/Gneis ist i.O.).
    Gruss C.

  2. Ja, mit dieser Einstellung ist der Besuch in diesem Park auf jeden Fall eine Bereicherung!
    Wenn ihr am morgen seeeehr früh aufsteht habt ihr sogar noch ein paar Stunden den Frieden…
    Und das Wichtigste ist: Wenn man es am See rauschen hört - sofort einen Busch zum festhalten suchen… ;-D

    Übrigens bietet der “Cerro Guanaco” bei schönem Wetter eine recht nette Aussicht:
    http://bp0.blogger.com/_wD0i1dOvMfQ/RZPcNgKN5mI/AAAAAAAAAGo/JCPA7ZCnCzw/s1600-h/IMG_0068.jpg

    Habt ihr unser Steinmandchen gesehen…? ;-)

    Viel Spass im Torres!

    Gruss
    Chrugel

  3. Aendu Moser sagt:

    Hallo zäme!

    Ich hoffe, dass euer Ausflug nicht zur Menschenkette mutiert ist, es ist halt heute immer schwieriger Natur unverfälscht zu geniessen. Wie sieht es eigentlich ernährungsmässig bei euch aus im Moment? Mit welchem “Stile” ist der Food da unten am ehesten zu vergleichen? Und grad als Anschlussfrage, was trint man in Feuerland ausser Schiffs-Bier?

    Gruess aus der (wieder) kalten Schweiz
    Aendu

  4. Nun, die Torres sind wirklich alle Strapazen wert. Mehr folgt.
    Ernährungsmässig sieht’s eigentlich gut aus. Ushuaia war halt auch nicht der Gourmet-Spot.
    Viel Konkurrenz (Was sich aber offensichtlich nicht positiv auf die Qualität auswirkt)
    Die Kellner sind eine separate Geschichte. Aber grundsätzlich kann man in Patagonien (Chilenisch und Argentinisch) unheimlich gutes Fleisch essen. Der Wein ist nicht zu verachten. Und das Bier: Hiermit bin ich mir sicher, dass die besten der besten deutschen Bierbrauer vor hundert Jahren nach Südamerika abgehauen sind. Ob die grossen Crystal, Escudo, Quilmes und Austral oder auch die kleineren Brauereien (Beagle in Ushuaia, gleich wie der Beagle-Kanal, genannt nach dem Schiff wo Darwin drauf war, wenn ich mich recht erinnere) sind wirklich einmalig.

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