Was für den Teufel das Weihwasser ist für den Gletschirmpiloten der Föhn. Deswegen hat man im Hasli ein spezielles Augenmerk auf den Druckunterschied zwischen Interlaken und Comprovasco. Dazwischen liegt der Grimselpass. Praktisch auf gleicher Höhe über Meer wird so nach Milchmädchenrechnung ab einem Unterdruck von 4hPa von Föhn gesprochen. Nebenbei kann das erfahrungsgemäss noch um +/- 5hPa abweichen. Der Wind fliesst vom Hochdruck nach dem Tiefdruck, ähnlich wie Wasser im Gefälle. Darüber gibt es wissenschaftliche Abhandlungen Teil2 und Teil3. Im Teil3 hat auch Höisi Nägeli, der lokale Fluglehrer das Wort. Nun, dieses Wochenende war wieder mal eine ausgeprägte Föhnlage im Oberhasli angesagt. Angekündigt durch das Sturmtief Xynthia über Portugal. Der Wetteralarm war diesbezüglich ziemlich präzise: Weiterlesen Föhntal-Haslital

IPv6
Zertifizierungen sind so eine Sache für sich. Eine der eher spassigen Sorte ist die IPv6-Zertifizierung von Hurricane Electric, einem kalifornischen Provider, der auch in der IPv6 Ausbreitung eine führende Rolle spielt. Die Zertifizierung ist gratis und es ist eine Art gut gemachtes Quiz. Das Wissen allein bringt aber noch nichts, theoretisch könnte man auch mit Trial and Error erfolgreich sein. Aber es stellt spätestens dort an, wo man beweisen muss, dass man Kontrolle und Zugriff auf DNS, Mail und Webserver unter IPv6 haben muss. Eine gewisse Praxis muss also vorhanden sein. Ich habe nebenbei sogar noch bemerkt, dass eigentlich die Glue-Records (Kleber) für die AAAA-Adressen meiner DNS-Server noch nicht registriert waren. Bei Networksolutions geht’s dann doch eher 14 Tage als die versprochenen 1-2 Arbeitstage. Dank denen bin ich nun definitiv per IPv6-only erreichbar. Diese Zertifikation wohl praktisch nirgends ausser bei den Zertifizierten etwas wert. Trotzdem ist’s mehr wert als es kostet. Nämlich nichts

Firefox-Plugin für DNSSEC
DNS, das Addresbuch des Internets ist massgeblich am Erfolg dieses Netzwerks beteiligt. Dank dieser Einrichtung kann ich im Browser www.sbb.ch eintippen und muss nicht die effektive Adresse 194.150.245.35 auswendig lernen. Das Ganze ist hierarchisch organisiert und wird von hinten nach vorne aufgelöst. So wird etwa bei www.blick.ch zuerst bei den Root-Servern nachgefragt: Wer ist für .ch zuständig? Die Server geben zurück: Frag die DNS-Server mit den Adressen w.x.y.z ab, die sind für .ch zuständig! Diese geben wiederum an: für blick musst Du einen der vier folgenden Server des Verlages abfragen. Und diese wissen dann schlussendlich, Weiterlesen DNSSEC
Wie immer schafft es Apple in beispielloser Manier, ihre Produkte sozusagen auf den Punkt zu bringen. Die Gerüchteküche wird angeheizt, das echte Produkt bleibt jeweils bis zur offiziellen Vorstellung geheim. Der Hype um Apple wird seit dem iPhone immer grösser. Man muss ja eigentlich nichts von Computer verstehen, um mit Apple Geräten umgehen zu können. So hat der iPod und das iPhone dank seiner Einfachheit wiederum die MacBook und iMac Verkäufe angekurbelt. Das ist auch gut so. Sowieso: Was Apple im Marketing macht, ist wohl in der IT-Branche unerreicht und auch für andere Sparten wegweisend. Gewisse Turnschuhe sind ja auch erst wieder richtig interessant geworden, weil man sie mit dem iPod koppeln kann. Weiterlesen Der iPad